Campus-Park

Den neuen Park mitgestalten!

Sie sind abends weitherum sichtbar: die Lichter auf den Spitzen der Kranen beim stetig wachsenden Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Ihr Funkeln hoch über der Baustelle gibt bereits heute einen Eindruck davon, wie voluminös das neue Zentrum des Wissens auf dem Polyfeld Muttenz einst werden wird. Noch nicht erkennbar ist hingegen der 12‘500 Quadratmeter grosse öffentliche Park, der künftig unmittelbar daneben spriessen und unterschiedliche Bedürfnisse abdecken soll. Welche Bedürfnisse damit genau gemeint sind, wollten die Bauherrin Hochbauamt Basel-Landschaft und die Gemeinde Muttenz genauer wissen und haben die Bevölkerung im letzten Jahr zu mehreren Mitwirkungsveranstaltungen eigeladen.

Rege Diskussionen über die Ausgestaltung des neuen Parks.

Rege Diskussionen über die Ausgestaltung des neuen Parks.

Tatsächlich haben die Planerinnen und Planer im Hochbauamt Basel-Landschaft den Voten Rechnung getragen und zusammen mit den Landschaftsarchitekten bereits viele Wünsche berücksichtigt und das Zwischenresultat den Teilnehmenden der Mitwirkungsveranstaltungen und weiteren Interessierten Ende 2015 im Polyfeld-Haus präsentiert. So entsprechen nun nicht nur die Aufteilung der Baum- und Grünflächen in lockere, grosszügige sowie lauschige Zonen den im Workshop erarbeiteten Kriterien, sondern auch die Ausstattung mit Holzrosten und -plattformen sowie mobilen Bänken. Diese flexible Möblierung soll eine vielfältige Bespielung ermöglichen. Etwas, das dem FHNW-Studenten Nicolas Albrecht besonders am Herzen liegt: «Im Campus-Park müssen sich Studierende und Muttenzerinnen und Muttenzer direkt begegnen können. Weshalb nicht eine Buvette betreiben, wie wir sie vom Rheinbord in Basel kennen?», so der angehende Pädagoge. Auch diesem vielfach geäusserten Wunsch kommen die Pläne jetzt entgegen.

«Das vom Kanton hervorragend umgesetzte Mitwirkungsverfahren zeigt eindrücklich, wie man gemeinsam tolle Lösungen erarbeiten kann, wenn sich alle Beteiligten ernst nehmen», blickt Gemeinderat Thomi Jordan zufrieden auf die letzten Monate zurück. «Egal, ob es um Sicherheitsbedenken, WC-Anlagen, Abfallfragen, Veloabstellplätze oder die Nutzungs- und Bepflanzungsformen gegangen ist: für fast alle Aspekte haben wir zusammen gute Lösungsansätze entwickelt», so der Vorsteher des Departements Hochbau und Planung, der selbst aktiv an der Mitwirkungsveranstaltung teilgenommen hat. Wie alle aufgenommenen Ideen konkret aussehen werden, wird in der nun laufenden Planungsphase definiert und ist dann in direkter Nachbarschaft des rund 65 Meter hohen FHNW-Baus zu erleben.

Reges Interesse mit erfreulichen Resultaten:

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Fotos: zvg